Das Kirchen ABC

A

wie Altar: 1888 bekam die Kirche einen Hochaltar aus der Werkstatt des Bildhauers Johann Offermann zur Herzogenrath. Der Oberbau ist aus Eichenholz geschnitzt, mit den Altarbildern der Verkündigung und der Geburt Jesu. Der Unterbau ist aus französischem Sandstein und die Säulen aus belgischem Granit.
Von 1971 an wurde die Hl. Messe an einem kleinen Volksaltar zur Gemeinde hin gefeiert, und die geschlossene Kommunionbank aus Eiche wurde entfernt. Ende 1977 errichtete ein Pfarrmitglied mit viel Liebe zum Detail aus der Kommunionbank den jetzigen Volksaltar, Der Altarplatte wurde von einem ehemaligen Altar übertragen.
Aus den restlichen Teilen der Kommunionbank entstand ebenfalls in freiwilliger Arbeit noch der Ambo. Er wurde erstmals am 18.04.1981 als Lesepult verwendet.

B

wie Beleuchtung: Die Kirche bekam im Jahr 1912 die erste, schlichte elektrische Beleuchtungsanlage, die 2001 von einer wunderschön gestalteten Anlage, geschaffen von dem Lichtkünstler Dinnebier, abgelöst wurde. Die Kosten für diese Beleuchtung wurden von einem Gemeindemitglied getragen.

C

wie Christen: In der Bauzeit (1865) war die Gemeinde eine Missionsgemeinde. Die katholische Bevölkerung zählte etwa 1196 Seelen und die ev. Christen zählten1817Personen. 1870 erfolgte die Pfarrerhebung, der kath. Anteil der Bevölkerung war bereits auf 1411 Personen angestiegen. Heute zählt die Gemeinde einschließlich der Filialgemeinde 2.358 Christen.

D

wie Denkmal: Im Jahre 2000 wurde die Kirche in die Denkmalliste aufgenommen.

E

wie Ewiges Licht: Das Ewige Licht hängt neben der Sakristeitür und zeigt uns an, dass im Tabernakel das eucharistische Brot aufbewahrt wird. Dieses Licht gibt es nur in katholischen Kirchen. Es muss so angebracht sein, dass es von allen Kirchenbesuchern sofort gesehen werden kann und muss Tag und Nacht brennen.

F

wie Filialgemeinde: Weite Entfernungen und schlechte Wege haben in der kath. Bevölkerung den Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus in Widdert geweckt. Am 30.09.1956 wurde der Grundstein zu einer neuen Kirche in der Börsenstr. gelegt. Bereits 1 Jahr später fand die Benedizierung der fertigen Kirche durch Dechant Laymann statt. Diese Kirche wurde und ist ein Zentrum für viele Gläubigen. 616 Seelen zählt die kleine Kirchengemeinde im Jahr 2002. Da die Kirche an der Grenze zu St. Suitbertus steht, besuchen auch viele Gläubige aus der Nachbargemeinde dieses Gotteshaus.

G

wie Glocken und Glas: Glocken: Die Kirche besitzt 2 Glocken. Für viele Menschen im Umkreis der Kirche (nicht nur für die katholischen) sind die Glocken Zeiteinteilung im Alltag, Einladung zum Gottesdienst und Mahnung.

Aufschrift auf der Glocke F: Reginae pacis dedicaverunt‘ Parochiani Solingen Höhscheid Anno Sancto 1950 "Die Pfarrangehörigen aus Solingen Höhscheid weihten sie1950 der Königin des Friedens" - (ein Gedanke, dem man im Jahre 2002 mindestens ebenso viel Bedeutung widmen muss wie 1950).

Aufschrift auf der Glocke As: Petit & Frat. Edelbrock me fuderunt 1865 "Petit und Gebrüder Edelbrock haben mich 1865 gegossen".

Glasfenster: Die 3 Glasfenster im Chorraum wurden anlässlich des 25jährigen Priesterjubiläums von Pfr. Imdahl gestiftet, der von 1886 bis 1897 Pfarrer zu Kohlsberg war. Im mittleren Fenster ist die Hl. Familie dargestellt.

H

wie handgearbeitete Statuen: Drei Holzfiguren hängen in der Kirche, die des Hl. Josef, des HI, Reinoldus, zweiter Patron der Kirche und der Auferstandene Christus. Alle stehen auf einem Holzsockel.

I

wie Informationen über Gottesdienste und Gemeindeleben: Diese sind dem Schriftenstand zu entnehmen und hängen im Schaukasten. Oder kommen Sie am Sonntag zum Gottesdienst. Die Predigt gibt stets Anregungen zum Glauben und Tipps im Umgang mit uns und den Mitmenschen.

J

wie Jeder ist willkommen: Zu unseren Gottesdiensten heißen wir alle herzlich willkommen.

K

wie Kreuzweg und Kreuzigungsgruppe: Kreuzweg: Durch Vermittlung des Bistums wurde 1999 bei einem Brühler Antiquitätenhändler für sakrale Kunst ein neugotischer Kreuzweg gefunden und erworben, dessen Stationen aus holzgerahmten Ölgemälden aus dem 19. Jahrhundert bestehen. Dieser Kreuzweg wurde von einem Gemeindemitglied gestiftet.

Kreuzigungsgruppe: Bei den Renovierungsarbeiten fand man (1999) die Kreuzigungsgruppe (Maria und Johannes unter dem Kreuz) auf dem Dachboden. Sie war stark beschädigt, besonders der Korpus Christi war derart lädiert, dass man es kaum für möglich hielt, ihn neu zu restaurieren. Dank der Kompetenz unseres Gemeindemitgliedes Herrn Roland Lux ist die Restaurierung gelungen. Die Kreuzigungsgruppe hängt nun in der Wandnische im linken Seitenteil. Dort hat sie ihren ehemaligen Platz wieder gefunden. Herr Lux hat mit derselben künstlerischen Kompetenz den Ambo, den Priestersitz, das Mittelstück des Marienaltars und den Schalldeckel der Kanzel geschaffen.

L

wie Lautsprecher und Liedanzeiger: Die Lautsprecheranlage und die Liedanzeige wurde im Zuge der umfangreichen Renovierung im Jahre 2001 eingebaut und sind eine Stiftung eines Gemeindemitgliedes.

M

wie Marienaltar: 1904 wurde der neugotische Marienaltar (aus Sandstein und Granit) gebaut und 1915 wurde der Marienaltar mit der Madonna aufgebaut.
Wie in vielen Kirchen wurden auch hier Ende der 50er Jahre Teile demontiert und mit wenigen Ausnahmen wieder entdeckt. Herr Lux hat den Aufbau des Altares vollständig neu nachgearbeitet und am 8. Dezember 2002, dem Patrozinium der Kirche, wurde der Altar eingesegnet. Im Marienmonat Mai wird der Altar besonders mit Blumen geschmückt.

N

wie Namensfest der Kirche (Patronat): Die Kirche feiert ihr Patrozinium am 08. Dezember, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Der Hl. Reinoldus feiert sein Namensfest am 07. Januar.

O

wie Orgel: Das Gotteshaus bekam 1911 eine Orgel von der Orgelbaufirma Klais aus Bonn. 1965 wurden neue Träger in die Orgelbühne eingebaut und gleichzeitig wurde die Empore vergrößert. Die Orgel wurde von Okt. 1999 bis Mal 2001 (wegen der umfangreichen Renovierung) ausgelagert und in diesem Zusammenhang generalüberholt.

Disposition dieser Orgel:
I.Manual, Principal 8´, Flauto amabile 8´, Salicional 8´, Octave 4´
Harmonia aetheria 4 fach.
II. Manual, Geigenprincipal 8´, Gedackt 8´, Aeoline 8´
Vox coelestis 8´, Flauto dolce 4´.                                   
Pedal, Subbass 16´, Weidenpfeife8´                                                       
Spielhilfen/Koppeln, I–P, II–I, Sub II–II, II–P, Super I–I,Super II–II
Super II–P, Sub II-I, Super II-I.

P

wie Portal: Über dem Haupteingang der Kirche ist ein wunderschönes Mosaik in den 50er Jahren nachträglich aufgetragen worden.

Q

wie Qualität: Dies gilt auch für unser Gotteshaus. Die Gemeinde ist bemüht durch Pflege und Erneuerung diese denkmalgeschützte Kirche der Nachwelt zu erhalten.

R

wie Renovierung: Eine umfangreiche Renovierung begann im Oktober 1999 und im Mai 2001 war die feierliche Wiedereröffnung durch den Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. Die Kirche wurde von Grund auf saniert: neues Gewölbe, neuer Dachstuhl, Heizungsanlage, kompletter Innen- und Außenanstrich und vieles mehr.

S

wie Sakristei: Die Kirche besitzt 2 Sakristeien, die Priester- und die Messdienersakristei. In beide Räume kann man von außen und von innen gelangen. Die Sakristeiglocke wurde 1954 angebracht und läutet die Gottesdienste ein. Von Gründonnerstag bis zur Osternacht schweigt sie.

T

wie Tabernakel: Das Tabernakel ist im Hochaltar eingebaut und dient zur Aufbewahrung des heiligen Brotes, das nach der Eucharistiefeier übrig geblieben ist. Ein weiteres Tabernakel befindet sich im Marienaltar, das am Gründonnerstag bis zur Osternacht zur Aufbewahrung des HI. Brotes dient.

U

wie Unbedingt beachten: Beichtstuhl: 1903 wurde der Beichtstuhl aus Eichenholz von den Brüdern Luxem aus Widdert hergestellt.

Fußboden: 1901 bekam die Kohlsberger Kirche den ersten Plattenbelag, der jedoch 1959 erneuert werden musste. Der Schieferboden ist heute noch in einem guten Zustand.

Kanzel: Die Kanzel befindet sich im rechten Seitenschiff . Sie ist aus Eichenholz geschnitzt und zeigt am Kanzelkörper die vier Evangelisten.

Der Baldachin: der 1894 mit der Kanzel erbaut wurde, existiert leider nicht mehr. Jedoch durch großes handwerklichen Geschick und die Schnitzkünste von Herrn Schreinermeister Roland Lux konnte der Baldachin zu Pfingsten 2005 wieder in der Kirche aufgehängt werden.

Kirchenbänke: Die Kirchenbänke sind aus Eichenholz und stammen aus dem Jahr 1959. Sie wurden über Spendeneingänge finanziert.

Priestersitz: Pünktlich zur Wiedereröffnung der Kirche, nach der großen Renovierungsphase, am 08. Mai 2001 wurde unserm Gotteshaus der handgefertigte Priestersitz, der im neugotischen Stil angefertigt ist, gespendet.

Taufbecken: Das Taufbecken steht rechts an den Stufen des Altarraumes neben der Kanzel und ist aus schwarzem Granit.

V

wie Votivaltäre: Die beiden Votivaltäre (Pieta und Schmerzhafte Muttergottes) im hinteren Kirchenraum geben den Besuchern Gelegenheit ihre Bitten, Sorgen und Nöte in besonderen Anliegen im Gebet der Gottesmutter Maria anzuvertrauen, gleichzeitig aber auch zu danken.

W

wie Weihwasser: Weihwasser können Sie dem Gefäß im hinteren Kirchenraum entnehmen.

X

wie x-beliebig: x-beliebig oft können Sie unser Gotteshaus besuchen. Die Kirche ist täglich außer Montags, auch außerhalb der Gottesdienstzeiten, für Gebet und Meditation geöffnet.

Z

wie Zum Schluss: Wir hoffen Ihnen einen Einblick in unsere Kirche gegeben zu haben und würden uns freuen, Sie bei uns in der Kirche, irgendwann begrüßen zu können.